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Eine Ausstellung mit großformatiger Malerei und einer irritierenden Installation des jungen Künstlers Philip Lorenz
------------------------------- Ausstellung bis zum 12. Februar 2012 Wir eröffnen mit der Vernissage am Sonntag, 8. Januar 2012, um 17 Uhr. -------------------------------
Das Fehlen von Schmunzeln und Scherzen ist noch keine Depression. Eine Winterreise ist nicht nur die Abwesenheit von Wärme und gleißender Sonne.
Ein reger Geist kann ohne lärmende Freizeitaktivitäten Prozesse aktivieren, die tiefgründig sind und künstlerische Kreativitäten dann anfeuern.
Hier ist ein großes schwarzes Instrument gestrauchelt, ja ernsthaft danieder liegend. Ein rotes Dekorations-Accessoire ist offensichtlich bei dem Geschehen gefallen und dient nun als das blutige Tuch in der Malaise. Ist in dem Piano der gestürzte Stier erkennbar, erfassen wir seine himmelwärts gegrölte Wut, seine Rachegelüste und auch seine Ohnmächtigkeit in der Realität.
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