Jahreswechsel 2008 - 2009 Rückblick und Ausblick

Das Jahr 2008 wird für viele unvergesslich bleiben mit seinen Krisen und Crashs, die einigen große Verluste gebracht und vielen große Sorgen um ihre Existenz gemacht haben.

Wir konnten uns intensiv mit Kunst beschäftigen und sind dafür dankbar.

Zufrieden können wir auch auf das finanziell erfolgreichste Jahr der Galerie blicken, wenn auch keine Reichtümer entstanden sind. Der Trend zum großen Format hat geholfen, auch die Umsätze ein wenig größer werden zu lassen.


Unsere Ausstellungen haben mehr als ihre gewünschte Beachtung gefunden. Wir konnten in großem Kontext mitspielen, guten Künstlern ein Forum geben und bekannte Persönlichkeiten in der Galerie begrüßen. Alle Präsentationen wurden von Kamerateams in der Galerie gefilmt und im WDR-Lokalfernsehen WDR 3 in kurzen Spots gesendet.

Mit fünf Ausstellungen waren die Aktivitäten nicht erschöpft. Diese und unsere Sonderaktionen sind in folgendem Text beschrieben.

2008 begann bereits mit der Vernissage der Ausstellung "Launen des Himmels" mit Arbeiten von Marilis Obermüller am 30. Dezember 2007. Vortragenden Gast war Kanonikus Pater Limberg, der erstaunliche Bezüge zu der Malerei der Künstlerin und zu ihrer Person fand. Das Vernissage-Publikum war nostalgisch in die 70iger Jahre zurückversetzt als fünf ehemalige Beuys-Schüler über Düsseldorfer Zeiten und Aktionen in Kunstakademie und Altstadt vital berichteten. Für die Beuys-Schülerin Marilis Obermüller war es ein Wiedersehen und Erinnern an alte Freunde. Die vielen gemalten Himmelsvariationen gefielen dem Galeriepublikum und auch Besuchern der Borkener City, die immer gern Wetter und Wolken sehen wollten.

Ziel unserer Ausstellungen ist auch immer, eine möglichst große Breitenwirkung zu erreichen. Freie Grafik - Offene Werkstatt war der Titel der Ausstellung mit dem Grafik-Professor Jochen Geilen und fünf seiner Studenten von der Fachhochschule Bielefeld. Die Vernissage am 24. Februar startete nicht nur die Ausstellung. Damit begann auch die Arbeitswoche der vier Künstler und einer Künstlerin in der Galerie, die von sieben Schulklassen besucht wurde und Studenten und Professor mit vielen Fragen um Kunst und Grafik konfrontierten. In der Galerie gefertigte und mitgebrachte Arbeiten wurden an dem Wochenende danach an drei Tagen am Stand der Galerie auf der 21. Deutsch-Niederländischen Grafikbörse von uns und den Studenten mit ihrem Professor angeboten und verkauft. Sowohl die Erklärungen ihrer Kunst gegenüber den Schulklassen in der Galerie als auch die Position an der Verkaufsfront waren für die Studenten eine Erfahrung, die in ihrem Studium nicht die Regel ist. Stadt und Kreis Borken waren nicht nur Veranstalter der Grafikbörse, beide waren auch Sponsoren unserer Einladung an die Bielefelder mit der Kostenübernahme ihrer Übernachtungskosten. Wie zu jeder Ausstellung üblich, haben wir auch über "Freie Grafik - Offene Werkstatt" einen Text verfasst. Diesen und einen Aufsatz von Professor Jochen Geilen und Fotos aus der Galerie und von der Grafikbörse nutzte der Kreis Borken für sein "Kreisjahrbuch 2009".

Mit der Ausstellung Korea - ganz jung, 4. Mai bis 8. Juni 2008, erkannten wir eine Wiederkehr im Zweijahres Rhythmus unserer Gruppenausstellungen internationaler Positionen. Nach Afrika contemporary 2004 und Kunst hoch 8 mit acht Künstlern aus Österreich 2006 stellten wir nun Korea in den Fokus. Die Reihe wollen wir 2010 fortführen und gaben ihr mit "Artdot" einen Namen.

Fünf junge Koreanische Künstler - drei Männer und zwei Frauen - und ein Künstlerpaar zeigten ihre eigenwilligen Malereien, Skulpturen, Video und Installationen. Sie hatten in Korea begonnen, Kunst zu studieren und ihre Studien in Münster, Bielefeld, Düsseldorf und Köln fortgesetzt. Alle Arbeiten waren auf sehr hohem Niveau und machten durch Formate und außergewöhnliche Präsenz auf sich aufmerksam. Das 2 mal 3 Meter große Bild des Lucas-Cranach-Preisträgers Kwang Sik Im fand eine Sammlerin, die sich zum Kauf schnell entschließen konnte.

Im Mai konnten wir Kunstfreundinnen und Kunstfreunden eine Fahrt nach Düsseldorf anbieten und mit einer Führung der Kuratorin die Ausstellung "Regarding III" in den 700 qm großen Räumen der Galerie "arteversum" zeigen. 20 Besucher aus dem Kreis der Galeriefreunde nahmen daran Teil und hatten begeistert die Möglichkeit wahr genommen, eine großzügige Präsentation junger Düsseldorfer Künstler in aktueller Atmosphäre zu besichtigen. Ein Event außerhalb unserer Aktivitäten in eigenen Räumen, der Freunden Gelegenheit gab, unsere Arbeit mit Angeboten anderer Kunstvereine und Galerien zu vergleichen.

Dem Maler Frank Jacob Esser hatten wir in den letzten drei Jahren besondere Aufmerksamkeit und zwei Ausstellungen gewidmet. Sein Umzug in das Künstlerhaus der Stadt Krefeld an der Hüttenallee war uns eine große Ausstellung in diesem Haus wert, bevor er in dieses einzog. Die noch leeren Räume - besonders der große Atelierraum - waren prädestiniert für eine Präsentation seines Gesamtwerkes Mitte Juni. Es gelang uns in kurzer, aber intensiver Vorarbeit, die Presse, seine neuen Nachbarn, die Stellvertretende Bürgermeisterin und viele weitere zum Besuch der Vernissage und der nur vier Tage dauernden Show zu motivieren. Der Sohn der Stadt Krefeld ist seit dem dort um Einiges bekannter geworden.

Der Kreis Coesfeld war federführend für das "Münsterlandfestival part 4", das mit weiteren Kulturinstitutionen zum vierten Mal Musik, Literatur, Tanz und Kunst aus Regionen Europas dem Publikum im gesamten Münsterland anbietet. Diesmal waren die Baltischen Länder Lettland, Estland, Litauen und Polen bemüht, sich von der besten kulturellen Seite zu zeigen. Wir waren aufgefordert, dazu bei zu tragen und eine Ausstellung mit Polnischen Künstlern zu arrangieren. Dabei konnten wir uns auf das Polnische Institut Düsseldorf stützen. Eine große Hilfe war uns Frau Monika Kumiega, mit der wir gemeinsam eine gute Auswahl von Malern, Bildhauern und Fotografen aus dem osteuropäischen Land treffen konnten. Die uns als Absolventin der Kunstakademie Münster bekannte Anetta Küchler-Mocny haben wir mit ihren großen Leinwänden der Papst-Malerei in die Ausstellung integriert und sie darüber hinaus begeistern können, als Kuratorin der Exhibition zur Verfügung zu stehen. Wir konnten dadurch Sprachprobleme im Kontakt mit den Polnischen Künstlern überbrücken. Die Schau in der Galerie wurde von zwei großen, aus grobem Stahl gefertigten Wolfsskulpturen dominiert, die schon bald in Borken Tagesgespräch waren. Aber auch kleinste Textilarbeiten von Marianna Morocziewicz, Professorin an der Universität Bialystok, wurden bestaunt. Blut als Thema von künstlerischen Fotos von Bogna Burska war gewöhnungsbedürftig, aber von exzellenter Aussagekraft. P-Art war unser Titel - vom 31. August bis zum 28. September - den es von "part 4" zu unterscheiden galt. Mit dem Münsterlandfestival im Boot zu sein, hieß für uns auch, von Beckum bis Ibbenbüren und Bocholt im Gespräch und in der überregionalen Werbung präsent zu sein.

Der vordere Galerieraum war im Oktober vom linken bis zum rechten Schaufenster komplett mit dem gemalten Papst-Zyklus der Malerin Anetta Küchler-Mocny bestückt. Aus neun, zwei Meter fünfzig hohen Leinwänden besteht die durchlaufende Hintergrundmotivik, die vier überlebensgroße Ganzkörperporträts des Johannes Paul zeigt. In unserer vierwöchigen Abwesenheit konnte Borken sich Gedanken über die Aussagen dieser Großmalerei machen. War es Frömmigkeit, Kritik, Ironie oder verehrende Erinnerung ? Wir sind selbst von Thematik und Ausführung dieses Werkes so begeistert, dass wir uns 2009 intensiv mit dieser exzellenten Arbeit der jungen Polin beschäftigen werden.

Der Frauenevent Anfang November in der Galerie steht für viele Soroptimisten der Clubs Recklinghausen, Coesfeld, Bocholt und Münster fest im Kalender. Wie immer konnten wir einen prominenten vortragenden Gast anbieten. Diesmal referierte Frau Dr. Susanne Schulte, selbst Soroptimistin, über ihre Arbeit als Geschäftsführerin der Gesellschaft für Westfälische Kulturarbeit - GWK. Ihr ist es gelungen in wenig mehr als zehn Jahren aus einer verschlafenen Institution einen kreglen Verein mit der Hilfe namhafter Sponsoren zu machen der jährlich Preise für Literatur, Musik und Kunst auslobt und Preisträgern und Bewerbern auf dem Weg nach oben in ihrer Karriere hilft. Zu Vortrag und Besuch in der Galerie hatte sie den Gitarristen Juan Carlos Arrancibia mitgebracht. Er war in der Lage, mit seiner Gitarre Stories zu erzählen und seinem Instrument Kreationen abzuringen, die von einer großen Fertigkeit Zeugnis gab und deutlich machte, warum er der diesjährige Gewinner des Musikpreises war. Die Besucher spendeten über 300 Euro, die Frau Dr. Schulte dem jungen Künstler zur Verfügung stellte.

Vor zwei Jahren war an dieser Stelle Professor Werner Ruhnau der Novembergast und begeisterte mit seinem Vortrag über seine Arbeit als junger federführender Architekt des Gelsenkirchener Theaters in der Neubauphase von 1957 bis 1959. Er hatte schon 2006 wunderschöne blaue Skulpturen mitgebracht, die auch schnell Liebhaber fanden. Wir hatten uns damals vorgenommen, mit diesem außergewöhnlichen Mann näher zusammen zu arbeiten. Einerseits wurde daraus unsere Ausstellung Werner Ruhnau, das Gelsenkirchener Blau und der Foyer-Sessel, die wir mit der Vernissage am 14. Dezember mit einer sehr großen Besucherzahl eröffnen konnten. Viele waren begeistert von den blauen Arbeiten in großen Wandskulpturen, kleinen Preziosen unter Acrylglasstürzen und Dokumenten vom Bau der Häuser des Gelsenkirchener Theaters. Zu seinem Team gehörten viele Künstler, die zu berühmten Akteuren der Kunst der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts wurden. Diese Ausstellung hat einen hohen Aussagewert, der sich mit Worten nur schwer beschreiben lässt. Deshalb geben wir Gelegenheit, diesen lebhaften Mann von 86 Jahren zu erleben und feiern am 31. Dezember mit Gästen, Professor Ruhnau und seiner Lebensgefährtin Elisabeth Stelkens in der Galerie Silvester. Die Gelsenkirchener Chansonsängerin Magie Koreen wird uns mit ihren Cläre-Waldorf-Liedern helfen, einen interessanten Abend zu gestalten. Wenn dann der "Feuertisch" präsentiert und Werner Ruhnau erzählen wird, was dieser mit dem Theater und Yves Klein zu tun hat, steht uns sicher ein interessanter und unterhaltsamer Abend ins Haus.

Die Galerie zeigt aber mehr zu diesem Thema: Im Gelsenkirchener Theater sitzen die Gäste zur Pause seit 1959 in Design-Sesseln, die in der Bauhütte des Teams um Werner Ruhnau kreiert wurden. Diese drehbare Sitzgelegenheit ohne Rückenlehne hatte außerhalb des Theaters noch keinen Auftritt aber immer wiederkehrende Nachfrage. Wir haben uns um die Rechte bemüht und mit Axel Bruchhäuser und seiner Firma TECTA einen namhaften Partner gefunden, mit dem wir in Kooperation mit Werner Ruhnau den Foyer-Sessel Gelsenkirchen wieder aufleben lassen. Inzwischen existiert der erste Prototyp und ein gelungener Prospekt. Damit und mit einem 50 Jahre alten Original bewerben wir eine Edition von 50 von Werner Ruhnau signierten Exemplaren bis Ende Februar zu einem Subskriptionspreis, bevor Anfang März dann die ersten Exemplare ausgeliefert werden können. Gute Nachfrage und erste Verkäufe ermuntern uns in dieser Aktion.

Die Sylvesterfeier ist der gesetzte Punkt unter das Jahr und der letzte Paukenschlag für unsere diesjährige Arbeit. Sie soll uns auch mit großem Schwung in das Jahr 2009 katapultieren, in dem wir ebenso Ziel orientiert arbeiten und unsere ehrgeizigen Vorhaben mit Effizienz realisieren wollen.

Bis zum 25. Januar zeigen wir noch die oben vorgestellte Ausstellung mit Werner Ruhnau, bleiben aber durch die Verkaufsaktion mit dem Foyer-Sessel mit ihm verbunden. Wenn sich die erste Eröffnung des Theaters am 15. Dezember 2009 zum 50. Mal jährt, kann es vielleicht einen Höhepunkt des Interesses bedeuten, das 2010 im Jahr der "Kulturhauptstadt Ruhrgebiet" sich noch steigern soll.

Darüber hinaus wollen wir eine Exkursion in das "Archiv Ruhnau" anbieten. Es ist wohl das unbekannteste Museum des Ruhrgebietes, aber sicher eines der interessantesten. Dieses Depot zeigt, welch Potential in Sachen Kunst im Revier zu Hause war und welch zentrale Figur Werner Ruhnau spielte. Es erläutert die Bedeutung dieses Mannes und man erfährt, wie nah er an der Gruppe "Zero" war, die es ohne ihn in Form und Besetzung vielleicht nie gegeben hätte. Wenn Sie nicht wussten, wie spannend die Kunst der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts war, wenn Sie heute noch glauben, Kunst sei eine Nebensache - bitte kommen Sie mit uns ins "Archiv Ruhnau". Es erwartet Sie eine Lehrstunde mit dem Charakter einer Geisterbahnfahrt.

Auf unserer WebSite finden Sie ausführliche Texte zu jeder Ausstellung über den oder die Künstler, deren Werke und unser Präsentationskonzept.

Zweimal haben wir jeweils eine Woche vor der "Deutsch-Niederländischen Grafikbörse" im Borkener Vennehof mit einem Künstler die Vernissage zur nachfolgenden Ausstellung ausgerichtet, mit dem wir dann auch zur Grafikbörse aufgetreten sind. Für zwei Auftritte mit einem Aufwand zu werben und gleichzeitig im Gespräch zu sein, hat einen greifbaren Synergieeffekt, den wir auch 2009 nutzen wollen. Unser Künstler für Galerieausstellung und Börsenauftritt ist der Katalanische Künstler Manel Marzo-Mart. Bereits seit Ende 2007 bieten wir seine eindrucksvollen, farbigen Prägedruckradierungen an. Ohne jeden Werbeaufwand haben Kunstfreunde die Qualität und Aussagekraft seiner Arbeiten erkannt und gekauft. Zwei Kunden sind inzwischen als Sammler seiner Werke zu bezeichnen. In der Galerie werden wir kunstvolle Mobiles zeigen und Skulpturen präsentieren, die an die Formensprache seiner Grafiken anknüpft. In seiner Heimat nördlich von Barcelona sind Kreisverkehre und Plätze im öffentlichen Raum mit seinen Großskulpturen bestückt. Der deutsch sprechende Künstler wird ohne Mühe auf seine Arbeiten aufmerksam machen können.

Freunden der Galerie ist der Bauhauskünstler Heinrich Neuy als Schüler von Kandinsky, Mies van der Rohe und Josef Albers bekannt, den die Galerie fast von Anbeginn vertritt. Nach seinem Tod im Frühjahr 2003 hat sich eine Stiftung gegründet und ist inzwischen gut aufgestellt. In seinem Heimatort Steinfurt-Borghorst hat diese Stiftung ein Fabrikantenhaus in der Ortsmitte erwerben können, das als Museum seiner Vollendung entgegen geht. Zeitgleich mit der Museumseröffnung werden wir in der Galerie eine Ausstellung mit großen und kleinen Aquarellen präsentieren, die einen Querschnitt durch sein Schaffen zeigen kann. Unter den Kunden der Galerie es gibt eine große Gemeinschaft von Liebhabern seiner Aquarellmalerei. Wir konnten an der Popularität von Heinrich Neuy mitwirken und sind heute mit stolz auf das Museum mit dem Namen eines von uns vertretenen Künstlers. Die Museumseröffnung wird im Frühsommer oder nach den Sommerferien statt finden. Wir werden flexibel sein und unsere Ausstellung zum entsprechenden Termin einrichten.

Ebenso flexibel wollen wir in Frühjahr oder Spätsommer mit einer Ausstellung unserer Leidenschaft zu Afrika frönen. Der frühere Missionar, Westafrikaforscher und Liebhaber ethnischer Kunst, Karl-Heinz Krieg, ist uns seit Jahren bekannt. Als er in der Galerie 2004 unsere Ausstellung "Afrika-contemporary" besuchte, fand er Gefallen an Gegenwartskunst aus Afrika und in Togo den Karosseriebauer Didier Ahadsi. Dieser fertigt mit der Blechschere aus Autoblech skulpturale Szenen afrikanischen Alltagsgeschehens. Die Metallplastiken sind nur scheinbar naiv und so ausdrucksstark, dass sie das Zeug haben, große Afrikanische Gegenwartskunst zu werden. Auf seinem Weg zu einer Popularität im Kunstgeschehen in Europa wollen wir Didier begleiten und Karl-Heinz Krieg unterstützen, den Afrikanischen Künstler bekannt zu machen.

Für 2009 sind also bereits vier Ausstellungen eingerichtet oder geplant. Weitere Unternehmungen können kurzfristigen Raum finden. Wenn Ihre Post- oder eMail-Adresse bei uns gelistet ist, werden wir Sie immer über Aktuelles infiormieren.

Der Foyer-Sessel wird sich als Event durch 2009 winden und vielleicht noch 2010 zum Star avancieren. Der Besuch bei Werner Ruhnau wird das Außenereignis für die Galeriefreunde und der Novembertermin besonders für die Soroptimisten wieder ein Lustmeeting mit besonderem Kunstinhalt werden.

 

Man spricht über uns in Nordrhein-Westfalen - überwiegend positiv. Neun mal in Folge hat WDR 3-Münster über Fernsehen unsere Ausstellungen vorgestellt.

Im Kreis und auch in der Stadt Borken sind wir eine feste Größe in der Kunst, wenn die Stadtregierung es auch nicht so äußern kann. Aber über dessen Führung wird im Juni 2009 zu reden sein. Vielleicht wird der Ausgang der Kommunalwahl auch Auswirkungen auf Kunst in Borken und die Galeriearbeit haben. Unsere Fantasie dazu ist so aktiv wie wir selbst. Der Kern der City Borkens braucht vitale Ausstrahlung. Wir geben uns Mühe, durch Engagement, Ausstellungen und markante Aktivitäten, deutliche Beiträge dazu zu leisten.

Gerda Siebelt & Erwin Kleinau
Borken, Ende Dezember 2008