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Uta Göbel-Groß Ich zu mir: Ich arbeite mit Materialien, die mir in die Hände fallen und die mich berühren – Erden, Holz, Papier, Pigmente – und an allen daseinsbezogenen Themen, die mich bewegen – Menschsein, Frausein, Ichsein. Ich schaue voller Neugier in die Welt und mache für mich Dinge ganzheitlich erfahrbar. Ich bin auf dem Weg zu suchen, zu finden, zu lernen, zu gestalten, auszudrücken. Schreiberin, Performerin, Künstlerin. siehe auch Ausstellung 2010 'Frauenpower - 20Jahre Galerie' Meine Sprache ist das Bild, visueller Ausdruck dessen, was ich sehe und wahrnehme, was mich bewegt und berührt. Farbe, Lineatur, Zeichen und Symbole sind die Bestandteile dieser Sprache, aus deren Zusammenspiel die Geschichte entsteht, die ich erzähle. Farbgebung und Lineatur rhythmisieren den Bildgrund in einer übergreifenden Bewegung. Der Einbezig natürlicher und organischer Materialien wie Papier, Sand, Erde, Ton spricht den haptischen Sinn an und lädt zu Berührungen ein. In meinen Arbeiten geht es um Menschsein, Ichsein. Meist nackt und bloß präsentiert sich der Mensch. Er entbehrt versteckender Kleidung. Seine Körperhaltung, Verzerrung und Deformationen zeigen sich offen. Schatten umgeben ihn, anonyme Begleiter. Maskenhaft sind viele Gesichter, manchmal bandagiert die Köpfe. Was sich dahinter abspielt, lässt sich oft nur erahnen – Veränderungen, Umwandlungen, Heilungen? Maske als Schutz vor dem Betrachtetwerden, als Chance zur Metamorphose in geschütztem Raum. |